Geschichtlicher Überblick

Urkundlich wird Hettingen erstmals im Jahr 774 anlässlich einer Güterschenkung an das Kloster Lorsch erwähnt. Grundherrschaft und weitere Rechte lagen beim Kloster Amorbach. Dorfherren waren die Herren von Dürn. Erstmals wird 1235 eine niederadelige Familie von Hettingen erwähnt. 1303 gelangte Hettingen an das Kurfürstentum Mainz.

Auf der Gemarkung findet sich als älteste Spur menschlicher Besiedlung ein Hügelgrab im Gewann Breitenbüschle aus dem 6./7. Jahrhundert v. Chr. Aus römischer Zeit stammen die Reste eines Kleinkastells und von drei Wachtürmen am Limes.

Kirchlich ursprünglich eine Filiale von Bödigheim, wurde Hettingen 1353 zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Die Pfarrkirche wurde 1774 erbaut und 1898 im neubarocken Stil erweitert; seit 1720 Verehrung der Hl. Odilia. Hettingen kam 1803 im Zuge der Säkularisation zunächst an das Fürstentum Leiningen, 1806 schließlich zum Großherzogtum Baden. Zusammenschluss zur neuen Stadt Buchen zum 1.10.1974.

Wappen von HettingenWappenbeschreibung

In Blau ein wachsender goldener Krummstab, begleitet von zwei silbernen Lilien. - Die Lilien erinnern an das Kloster Amorbach, der Bischofstab an Kurmainz.

Video-Portrait

Der Stadtteil Hettingen im Potrait anlässlich des 40. Geburtstags der „Neuen Stadt Buchen"

Statistik

Gemarkung: 1.479 ha
Höhe ü. d. M: 381 m
Ortsvorsteher: Timo Steichler

Die Einwohnerzahlen und andere wichtige Angaben zu den einzelnen Stadtteilen finden Sie in unseren Strukturdaten.

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