Geschichtlicher Überblick

Im Jahr 775 werden Güter am "Heinbach" erwähnt, worunter wahrscheinlich der Hainsterbach zu verstehen ist, weitere Erwähnung 777 als Heinstetten anlässlich von Güterschenkungen an das Kloster Lorsch.

Ortsherrschaft bei der 1236 erstmals als Dürnsche Minsterialenfamilie in Erscheinung tretenden niederadligen Familie von Hainstadt. Deren Rechte wurden mehrfach geteilt (Ganerbschaft) und waren schließlich seit Ende des 17. Jahrhunderts zu drei Vierteln beim Hochstift Würzburg und zu einem Viertel bei den Freiherren Rüdt von Collenberg.

Im sogenannten Rebellionsbrief mussten die Hainstadter nach ihrer Teilnahme am Bauernkrieg 1525 auf zahlreiche Rechte verzichten. Das Schloss ist das ehemalige würzburgische Kellereigebäude, das 1844 von den Rüdt von Collenberg erworben wurde. Kirchlich ursprünglich Filiale von Buchen, wurde Hainstadt 1340 eigene Pfarrei, die dem Hl. Magnus geweihte Kirche wurde 1831/36 errichtet. Nach der Säkularisation 1803 zunächst beim Fürstentum Leiningen, kam Hainstadt 1806 an das Großherzogtum Baden. Der Zusammenschluss mit der neuen Stadt Buchen erfolgte zum 1.10.1974.

Auf der Gemarkung von Hainstadt sind Frühgeschichtliche Funde aus der Jungsteinzeit und römische Gebäudereste im Gewann Häuserbrunnen nachzuweisen.

Wappen von HainstadtWappenbeschreibung

In Silber der hl. Magnus in rotem Gewand, dem vor ihm kauernden feuerspeienden grünen Lindwurm mit der Rechten ein schwarzes Kreuz entgegenhaltend, die Linke erhoben. - Der Hl. Magnus ist der Hainstadter Kirchenpatron.

Video-Portrait

Der Stadtteil Hainstadt im Potrait anlässlich des 40. Geburtstags der „Neuen Stadt Buchen"

Statistik

Gemarkung: 1.839 ha
Höhe ü. d. M: 371 m
Ortsvorsteher: Regina Schüßler

Die Einwohnerzahlen und andere wichtige Angaben zu den einzelnen Stadtteilen finden Sie in unseren Strukturdaten.

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