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Blühende Bäume in Buchen

Schulzone und Schulstraße vor dem Test in Echtzeit

Am Montag beginnt wieder die Schule. Vor allem die „Elterntaxis“ sorgten bisher dafür, dass zu Schulbeginn und zum üblichen Schulende kaum noch was ging auf der Eberstadter Straße und der St.-Rochus-Straße. Gefährliche Situationen inbegriffen.

Um hier dagegen zu wirken, hat es in den Sommerferien dort verkehrsrechtliche Veränderungen geben: Der Campus, eine sogenannte Schulzone, wurde in der St.-Rochus-Straße ebenso eingerichtet wie die abgeschwächte Schulstraße im Dr.-Fritz-Schmitt-Ring. Mit dem Ziel, den ausufernden Autoverkehr einzudämmen und Schülerinnen und Schülern, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, mehr Raum und Sicherheit zu geben. Darüber wurden die Eltern in Elternbriefen, die die Schule an ihre Verteiler verschickt hat, ausführlich informiert.

Was bedeutet das konkret? Ein Teilstück der St.-Rochus-Straße – zwischen der Henri-Dunant-Straße und der Karl-Tschamber-Straße - wurde in eine in beide Richtungen dauerhaft gesperrte Schulzone umgewandelt. Klappbare Sperrpfosten wurden angebracht und können bei Bedarf umgeklappt werden. Feuerwehr und Winterdienst können so passieren. Um die Verkehrsteilnehmer optisch auf die gesperrte Schulzone hinzuweisen, wurde eine keilförmige Fahrbahnrandmarkierung angebracht.

Der Dr.-Fritz-Schmitt-Ring mit der Wimpina-Grundschule und dem Schulzentrum ist nicht dauerhaft, sondern temporär für den Autoverkehr gesperrt („Schulstraße“): Werktags von 7.15 bis 7.45 Uhr und von 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr ist die Straße für den Verkehr mit Ausnahme von Bussen gesperrt.

Gleichzeitig wurden drei „Hol- und Bringzonen“ speziell für Elterntaxis eingerichtet: auf dem BGB-Parkplatz, dem vergrößerten Parkplatz an der Bödigheimer Straße und am Parkplatz Am Eckenberg. Eine entsprechende Beschilderung wurde angebracht.

Die Eltern wurden in den Elternbriefen um Verständnis gebeten, wenn in gewohnte Abläufe eingegriffen wird. Gleichzeitig wurde appelliert: „Trauen Sie ihren Kindern zu, den Schulweg oder  - bei Nutzung der Hol- und Bringzonen - zumindest einen Teil des Weges zu Fuß zurück zu legen. Ermuntern Sie Ihr Kind, die Strecke vielleicht mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft gemeinsam zu gehen oder auch mit dem Rad zu fahren. Diese Bewegung tut ihrem Kind gut, entlastet den Verkehr und ganz sicher auch Ihr Nervenkostüm.“

Bürgermeister Burger hofft, dass diese Sperrungen als Chance für eine Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit mit der nötigen Gelassenheit angenommen werden, und betont: „Das ist ein Versuch. Wir werden ab Montag beobachten, wie sich die Situation in Echtzeit entwickelt und gegebenenfalls reagieren.“