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Blühende Bäume in Buchen

Arthur Grimm - Selbstbildnis

1931
Bleistift auf Papier
Bezirksmuseum Buchen Inv.-Nr. 2126

Laut Werkverzeichnis hat Arthur Grimm sich mindestens 26 Mal selbst porträtiert. Immer wieder hat er sich in den verschiedensten Phasen seines Lebens analysiert und künstlerisch offengelegt. Das früheste Porträt stammt aus dem Jahr 1904 und zeigt Grimm als jungen Burschen mit Bauernhut. Zuletzt zeichnete er sich 1947 kurz vor seinem Tod.

Grimm gefiel es, sich als schaffender Künstler darzustellen. Oft zeichnete er sich bei der Arbeit, mit Pinsel in der Hand vor der Leinwand. Sein Blick ist stets fest zum Betrachtenden gerichtet. Schau auf mich!, scheint der Künstler wortlos zu rufen.

1931, kurze Zeit nach seiner persönlichen Krise und der damit verbundenen Rückkehr in den Odenwald, widmete er eine Bleistiftzeichnung dem Bezirksmuseum Buchen. Zu sehen ist Grimm mit Hut und Krawatte wiederum bei der Arbeit vor der Leinwand. Sein Blick fixiert den Betrachtenden. Im Hintergrund skizzierte der Künstler seine neue alte Heimat - die hügelige Bauernlandschaft des Odenwalds und ihre hart arbeitende Bevölkerung.

Grimm - Selbstbildnis (Foto: Stadtarchiv Buchen)