Arthur Grimm - Interieur Schloss Sennfeld
1921
Öl auf Leinwand
Bezirksmuseum Buchen Inv.-Nr. 8710
Wie viele andere Deutsche glaubte Grimm 1915 an ein schnelles und siegreiches Ende des Krieges. So nutzte der Maler die Gelegenheit fünf Räume im Schloss Sennfeld zu mieten. Die Familie Grimm, Tochter Alix war gerade zur Welt gekommen, ließ die etwas heruntergekommenen Räumlichkeiten herrichten und dann mit antiken Möbelstücken einrichten.
Das Ölgemälde Interieur Schloss Sennfeld zeigt eines der fertig eingerichteten Räume im Jahr 1921. Neben den Möbelstücken stattete Grimm die Räume mit mehreren Gemälden aus - vermutlich eine Auswahl seiner eigenen Werke.
Aufgrund seines Kriegsdienstes dürfte Grimm seinen Zweitwohnsitz erst ab 1918 wirklich genutzt haben. Dann verbrachte die weiter angewachsene Familie - ab 1919 waren sie zu fünft - vor allem in den Sommermonaten in Sennfeld. In dieser Zeit entstanden einige Werke von Sennfeld und seiner Umgebung. Wegen der Wohnungsnot im Jahr 1922 musste Grimm seine Wohnung auf dem Land leider aufgeben.
