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Blühende Bäume in Buchen

Arthur Grimm - Hollerbach

1913
Öl auf Leinwand
Neckar-Odenwald-Kreis

"Meine Heimat ist schön. [...] Blumige Wiesen, Äcker von dunkelroter Erde, Buchen- und Tannenwälder mit Pulverholz, Erika und Heidelbeere, kleine Waldparzellen von Jungeichen und Birken breiten sich über liebliche Täler und sanfte Hügel. Verträumte Schäfer ziehen mit ihren weidenden Herden am Waldrand entlang."

So beschrieb Grimm seine Odenwälder Heimat um Mudau in seiner autobiografischen Schrift Erlebnisse und Betrachtungen eines Malers. Grimm war sehr heimatverbunden und drückte dies natürlich auch in seinen Gemälden aus. 1913 malte er Hollerbach von einer südlichen Anhöhe aus. Während im Bildhintergrund die Häuser und Scheunen sowie die markante Kirche in der Sonne baden, lässt ein Schäfer seine Herde im Vordergrund grasen.

Das kolossale Ölgemälde - das Bild misst zwei Meter in der Breite und und ein Meter und 30 Zentimeter in der Höhe - wurde von Grimm zunächst verkauft und gelangte auf Umwegen in den Besitz des Lanskreises Buchen. Später ging es als Dauerleihgabe an die Stadt Buchen.

Grimm - Hollerbach (Foto: Stadtarchiv Buchen)