74722 Buchen (Odenwald)

Buchen im Odenwald

Aktuelles aus Buchen

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Die Joseph-Martin-Kraus-Musikschule Buchen (Obergasse 1, Telefon 06281/556500) nimmt noch bis 31. Juli Anmeldungen für das neue Schuljahr 2017/18 entgegen. Das Angebot ist weit gefächert.

Um herauszufinden, welche musikalischen Angebote einem am besten liegen, können bis zu den Sommerferien unverbindliche Schnupperstunden vereinbart werden. Wer ein bisschen mehr erfahren will, kann sich in vier Unterrichtsstunden unter dem Motto "Probier mal vier" etwas eingehender mit seinem Instrument beschäftigen. Ein Erfolgsmodell ist seit Jahren das "Instrumentenkarussell". Vor einer endgültigen Entscheidung für ein Instrument können hier im Lauf von neun Monaten Spielweise, Klangmöglichkeiten und vor allem Eignung für das Wunschinstrument erfahren werden.

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Die Stadt Buchen erwartet den siebten positiven Haushaltsverlauf in Serie - In einzelnen Bereichen gibt es Mehraufwendungen

Buchen. (tra) "Das Haushaltsschiff Buchen steuert weiter in ruhigen Gewässern", war die Kernbotschaft, die Kämmerer Thorsten Weber in der jüngsten Gemeinderatssitzung beim Tagesordnungspunkt Haushaltsentwicklung verkündete. Zunächst ging er auf den Beschloss des Haushalts im Dezember 2016 ein: Im Haushaltsentwurf für 2017 sind im Ergebnishaushalt ein Gesamtvolumen von 39,85 Millionen Euro an Erträgen und von 39,99 Millionen Euro an Aufwendungen vorgesehen. Die Investitionen betragen rund 9,34 Millionen Euro. Gleichzeitig soll die städtische Verschuldung 2017 weiter sinken.

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In Hettingen und Hainstadt könnte es zu Engpässen kommen - Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr beschlossen

Die Stadtverwaltung hat mit allen Kindergartenträgern im Stadtgebiet Buchen im März den Bedarfsplan für das Kindergartenjahr 2017/2018 besprochen. Bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend im Alten Rathaus wurden die von Roswitha Hajek vorgestellten Bedarfspläne beschlossen. Grundlage für die Pläne bildeten die Einwohnermeldestatistik (Stand 31. Dezember 2016), der Anmeldestand bei den Kindertageseinrichtungen und die Bedarfsermittlungen der Kindergärten vom Januar und Februar 2017.

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Firma Tomac mit Arbeiten beauftragt

Mit der Pflastersanierung in der "Markt-" und "Wilhelmstraße" in der Stadt Buchen wurde einstimmig die Firma Tomac Buchen zum Angebotspreis von 396 832,63 Euro beauftragt. Laut Technischem Dezernent Hubert Kieser gehe mit diesem Beschluss die Bautätigkeit nahtlos weiter, da die Firma Tomac derzeit schon in diesem Bereich für die Stadtwerke tätig sei. Während Aktivnacht und Schützenmarkt werde pausiert, so dass die Veranstaltungen nicht beeinträchtigt würden.

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Im Bürgersaal des Alten Rathauses in Buchen findet am Montag, 26. Juni 2017, um 19.30 Uhr eine Sitzung des Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem : Unterrichtung des Gemeinderats nach § 28 Gemeindehaushaltsverordnung; Kommunale Betreuungsangebote im Schuljahr 2017/2018; Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2017/2018; Quartiersentwicklungsprozess „Quartier 2020 - Gemeinsam Gestalten.“ - „Grünes Band durch Buchen“; Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Eichelberg III“, Gemarkung Unterneudorf – Aufstellungsbeschluss; Änderung des Bebauungsplanes „Rinschheimer Straße, Kalteneck, Oberhölzle“, Gemarkung Hettingen – Aufstellungsbeschluss; Änderung des Bebauungsplans „Hofäcker“, Gemarkung Götzingen im vereinfachten Verfahren – Offenlegung; Erweiterung Baugebiet „Hühnerberg“ in Buchen (Bauabschnitt IV) – Kanal- und Straßenbauarbeiten einschließlich Gas-, Wasser-,  abelversorgungsleitungen der Stadtwerke Buchen; Pflastersanierung in der „Markt-„ und „Wilhelmstraße“ in Buchen – Vergabe BA I; Neubau Jugend- und Vereinshaus Waldhausen – Vergabe der Verputz-, Trockenbau- und Malerarbeiten; Neubau Jugend- und Vereinshaus Waldhausen – Vergabe der Heizungsarbeiten im Kindergarten sowie im Jugend- und Vereinshaus; Entgegennahme des Angebots einer Spende, SChenkung oder ähnlichen Zuwendung; Bekanntgaben; Fragestunde für die Einwohner sowie Anfragenund Anregungen.

 

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Baustelle in der Fußgängerzone: Die Geschäfte bleiben zugänglich, müssen sich aber mit Baggern, Absperrungen und Lastern arrangieren

Buchen. (tra) Rund um den Stadtturm und die Mariensäule wird gearbeitet. Dort führen die Stadtwerke Arbeiten im Bereich Gas- und Wasserleitungen sowie Hausanschlüsse durch.

"Wenn diese Maßnahme abgeschlossen ist, werden im Auftrag der Stadt Buchen von der Amtsstraße bis zum Haus ,Remmler’ in der Marktstraße neue Pflastersteine verlegt", erläutert Michael Hiegler, Bauaufsicht und Bauunterhaltung im Bereich Tiefbau der Stadt Buchen. Die Pflasterarbeiten werden sich einige Monate hinziehen. "Es handelt sich hierbei um eine relativ langwierige Maßnahme, da die Pflasterarbeiten echte Handarbeit sind. Jeder Stein wird einzeln verlegt. Und auch das Wetter muss hierbei mitspielen", sagt Hiegler.

Der Zugang zu den Fachgeschäften der Innenstadt bleibt die gesamte Zeit über gewährleistet. "Aber bei einer Baumaßnahme dieser Größe lassen sich gewisse Einschränkungen natürlich nicht vermeiden", so Hiegler.

In einem weiteren Bauabschnitt werden auch in der Obergasse sowie am Oberen Marktplatz Pflasterarbeiten durchgeführt, da sich durch Witterung und Streusalzeinsatz die Mosaiknaturpflastersteine mittlerweile flächig aus dem Pflasterverbund lösen.

In die Gesamtmaßnahme der Pflastersanierung in der Buchener Innenstadt werden insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Rhein-Neckar-Zeitung, 07.06.2017

20170608 Pflaster Fußgängerzone

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Buchener Verkehrsamt wird gearbeitet. Die Stadtwerke verlegen Leitungen. Danach beginnen die Pflasterarbeiten. Foto: Tanja Radan

 

Buchen. Für viele steht der Wunsch nach einem eigenen Haus, am besten mit einem schönen Garten, ganz oben auf der Liste der Ziele, die sie verwirklichen wollen. So auch in Buchen. Wer rund um Buchen unterwegs ist, sieht rege Bautätigkeit. Wohnhäuser entstehen. "Die momentane Nachfrage nach Baugrundstücken ist sehr hoch", berichtet Arndt Kirchgeßner, Fachdienstleiter städtische Bauplätze und Grundstücksangelegenheiten bei der Stadt Buchen.

Neue Baugebiete werden ausgewiesen: Derzeit läuft die Erschließung des Neubaugebietes "Bremmwiese" in der Kernstadt Buchen. Hier entstehen insgesamt 66 Baugrundstücke, wobei 28 davon im Eigentum der Stadt Buchen sein werden. "Sämtliche städtischen Baugrundstücke sind bereits fix vergeben", sagt Kirchgeßner. Hier sind die Erschließungsarbeiten bereits in vollem Gang.

In der Kernstadt Buchen ist zudem die Ausweisung weiterer Baugrundstücke mittelfristig in der Planung.

Aber nicht nur in der Kernstadt ist die Nachfrage nach Bauplätzen hoch: Im Baugebiet "Neue Gärten" in Hainstadt wurden entlang der Dekan-Weiland-Straße neun neue Baugrundstücke geschaffen. Die Stadt Buchen plant, die Baulandumlegung im Bereich "Neue Gärten" weiter voranzutreiben.

Auch in Hettingen wird ein neues Baugebiet ausgewiesen: "Vor dem Oberhölzle" werden 20 Baugrundstücke zur Verfügung stehen.

Das Baugebiet "Hühnerberg" in der Kernstadt, das direkt an Hettingen angrenzt, wird erweitert: Weitere Baugrundstücke werden erschlossen. Dort werden derzeit auch Mehrfamilienhausgrundstücke ausgewiesen. "Auch bei der Mehrfamilienhausbebauung herrscht sehr große Nachfrage", so Kirchgeßner.

Das Neubaugebiet "Bremmwiese" und das Baugebiet "Hühnerberg" stehen bei Bauwilligen, die in der Kernstadt bauen wollen, besonders hoch im Kurs. Gefragt sich auch Baugrundstücke in den Stadtteilen Hainstadt und Hettingen. "Die Nähe der Kernstadt macht diese Baugebiete besonders attraktiv", sagt Kirchgeßner.

Die Bautätigkeit verändert natürlich die Landschaft merklich. So mancher macht sich bei der Beobachtung des Häuserbaus Sorgen um die Natur.

Inwiefern nimmt die Stadt Rücksicht auf Hecken, Wald und Streuobstbäume? Hier ist die Kommune gesetzlich verpflichtet, Ausgleichsflächen auszuweisen.

Rhein-Neckar-Zeitung; 20.06.2017; von Tanja Radan

 

20170620 RNZ Erschließung Bremmwiese

Es war ein langer und steiniger Weg, doch die Mühen haben sich gelohnt: Erneut hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald den Titel „Unesco Global Park“ erhalten.Urkunden an Mitglieder überreicht

Eberstadt. Bereits im vergangenen Jahr wurden die notwendigen Anforderungen für das Prädikat in einem Verfahren kontrolliert und die Zustimmung für eine Fortführung des Namens „Geo-Naturpark“ erteilt. Die offizielle Übergabe der Urkunde an die Verantwortlichen des Geoparks fand im April statt. Gestern war es auch im Besucherzentrum der Eberstadter Tropfsteinhöhle soweit: Die Geopark-Mitglieder erhielten das Dokument aus den Händen der beiden Landräte Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald) und Christian Engelhardt (Bergstraße).

Der Vorsitzende des Geoparks, Christian Engelhardt, zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren und betonte: „Wir haben bisher immer nur Bestnoten bei der Zertifizierung erhalten. Das spricht nicht nur für die natürlichen Besonderheiten, sondern auch für die geleistete Arbeit hier vor Ort.“ Es handele sich um eine Erfolgsgeschichte, die ohne den Neckar-Odenwald-Kreis undenkbar wäre.

„Schützenswerte Highlights“

Die „Highlights“ aus der Natur seien besonders schützenswert und wichtig für den Austausch unter Wissenschaftlern. „Die Gegebenheiten müssen ökonomisch genutzt werden, aber sie sollen auch den Menschen hier in der Region die Bedeutung und Schönheit der Natur bewusstmachen“, sagte Engelhardt. Ähnlich positive Worte fand auch sein Kollege und Landrat Dr. Achim Brötel, ohne jedoch die langwierige und problembehaftete Entstehungsgeschichte zu vergessen.

Das Prädikat „Geopark“ stand für den Naturpark Bergstraße-Odenwald bereits Mitte 2001 im Raum, wie Brötel erklärte. Leider habe der eigene Naturpark Neckartal-Odenwald die Einladung, den Odenwald als „Ganzes oder besser gesagt als Marke zu etablieren“, nicht wahrgenommen. Man könne sogar davon sprechen, dass damals dieser Weg „bewusst torpediert“ wurde.

Spät und zufällig

Relativ spät und fast schon zufällig folgte dann doch der Schritt zu einem gemeinsamen Naturpark: Aufgrund einer Veranstaltungsankündigung in Buchen und Walldürn gründeten die Städte Facharbeitskreise und suchten den Kontakt ins hessische Lorsch. Dort befindet sich noch heute die Geschäftsstelle des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.

Nach langen und schwierigen Verhandlungen folgte im November 2004 die Erweiterung des Gebiets um 17 Gemeinden aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, sieben Kommunen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. „Damit war klar: Ab sofort fährt der Zug mit uns weiter“, so Brötel. Den scheidenden Geopark-Geschäftsführer Reinhard Diehl bezeichnete der Landrat während seiner Rede als „treibende Kraft “ und dankte ihm für sein Engagement.

„Kleiner Schönheitsfehler“

Einen „kleinen Schönheitsfehler“ gab es aber dennoch: Die Städte und Gemeinden des Baulands gehörten noch nicht zum Naturpark. Der Grund: In Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) war ein Römermuseum geplant. Nach dessen Scheitern war jedoch im vergangenen Jahr der Weg frei für Osterburken und Adelsheim, die seitdem mit dem Römermuseum und dem Limespark das Angebot des Geoparks erweitern. „Mir ist es wichtig, an diese Entwicklung zu erinnern, denn es hätte auch ganz anders kommen können“, so Brötel, der auch den zahlreichen Mitgliedskommunen für deren ehrenamtlichen Einsatz dankte.

Ebenfalls ein großes „Dankeschön“ an die Verantwortlichen richtete der Beigeordnete Thorsten Weber als Stellvertreter der Stadt Buchen aus. Er kam vor allem auf die Eberstadter Tropfsteinhöhle zu sprechen, die 2006 zum Geotop im Geopark ausgezeichnet wurde. Anfangs habe die Stadt unter anderem eine Wanderwegkonzeption erstellt, zudem wurden die Veranstaltungen unter dem Namen „Eberstadter Höhlentag „zu einem großen Erfolg“. Es habe dennoch etwas gefehlt, so Weber.

Zwei Bauabschnitte

Mit dem Entwickungsexposee „Eberstadter Höhenwelten“ des Projektentwicklers Otto Jolias Steiner, in dem die Tropfsteinhöhle zu einem ansprechenden Eingangstor in den Unesco Geopark Bergstraße-Odenwald werden sollte, wurde „der Stein ins Rollen gebracht“. In zwei Bauabschnitten wurden das Besucherzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Fischerhütte und die „Höhenwelten“ schließlich fertiggestellt und locken seitdem zahlreiche Touristen an. „Wir als Stadt Buchen sind stolz darauf, in der Entwicklungsreise der vergangenen Jahre mit zahlreichen Aktivitäten dabei gewesen zu sein“, sagte Weber im Beisein der zahlreichen Politiker und Verantwortlichen.

Fränkische Nachrichten 8. Juni 2017 . (Bild: Marcel Sowa)

20170608 FN Geopark Zertifizierung

 

 

 

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