74722 Buchen (Odenwald)

Buchen im Odenwald

Aktuelles aus Buchen

Die aktuellsten Nachrichten rund um die Stadt Buchen hier online nachlesen.

 

Buchen. Ab Montag, 19. Juni, muss die Vorstadtstrasse nach dem Jakob-Mayer-Platz für den Verkehr für voraussichtlich eine Woche voll gesperrt werden. Grund ist die Verlegung einer Hauptwasserleitung an der Ecke Prinz Carl/Am Bild. Die Zufahrt zur Stadtapotheke bleibt von der Hochstadtstrasse her frei, eine Durchfahrt ist allerdings nicht möglich. Der Stadtbus wird in dieser Woche die Haltestelle „Am Bild“ nicht anfahren können

Im Bürgersaal des Alten Rathauses in Buchen findet am Montag, 26. Juni 2017, um 19.30 Uhr eine Sitzung des Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem : Unterrichtung des Gemeinderats nach § 28 Gemeindehaushaltsverordnung; Kommunale Betreuungsangebote im Schuljahr 2017/2018; Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2017/2018; Quartiersentwicklungsprozess „Quartier 2020 - Gemeinsam Gestalten.“ - „Grünes Band durch Buchen“; Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Eichelberg III“, Gemarkung Unterneudorf – Aufstellungsbeschluss; Änderung des Bebauungsplanes „Rinschheimer Straße, Kalteneck, Oberhölzle“, Gemarkung Hettingen – Aufstellungsbeschluss; Änderung des Bebauungsplans „Hofäcker“, Gemarkung Götzingen im vereinfachten Verfahren – Offenlegung; Erweiterung Baugebiet „Hühnerberg“ in Buchen (Bauabschnitt IV) – Kanal- und Straßenbauarbeiten einschließlich Gas-, Wasser-,  abelversorgungsleitungen der Stadtwerke Buchen; Pflastersanierung in der „Markt-„ und „Wilhelmstraße“ in Buchen – Vergabe BA I; Neubau Jugend- und Vereinshaus Waldhausen – Vergabe der Verputz-, Trockenbau- und Malerarbeiten; Neubau Jugend- und Vereinshaus Waldhausen – Vergabe der Heizungsarbeiten im Kindergarten sowie im Jugend- und Vereinshaus; Entgegennahme des Angebots einer Spende, SChenkung oder ähnlichen Zuwendung; Bekanntgaben; Fragestunde für die Einwohner sowie Anfragenund Anregungen.

 

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Buchen. Für viele steht der Wunsch nach einem eigenen Haus, am besten mit einem schönen Garten, ganz oben auf der Liste der Ziele, die sie verwirklichen wollen. So auch in Buchen. Wer rund um Buchen unterwegs ist, sieht rege Bautätigkeit. Wohnhäuser entstehen. "Die momentane Nachfrage nach Baugrundstücken ist sehr hoch", berichtet Arndt Kirchgeßner, Fachdienstleiter städtische Bauplätze und Grundstücksangelegenheiten bei der Stadt Buchen.

Neue Baugebiete werden ausgewiesen: Derzeit läuft die Erschließung des Neubaugebietes "Bremmwiese" in der Kernstadt Buchen. Hier entstehen insgesamt 66 Baugrundstücke, wobei 28 davon im Eigentum der Stadt Buchen sein werden. "Sämtliche städtischen Baugrundstücke sind bereits fix vergeben", sagt Kirchgeßner. Hier sind die Erschließungsarbeiten bereits in vollem Gang.

In der Kernstadt Buchen ist zudem die Ausweisung weiterer Baugrundstücke mittelfristig in der Planung.

Aber nicht nur in der Kernstadt ist die Nachfrage nach Bauplätzen hoch: Im Baugebiet "Neue Gärten" in Hainstadt wurden entlang der Dekan-Weiland-Straße neun neue Baugrundstücke geschaffen. Die Stadt Buchen plant, die Baulandumlegung im Bereich "Neue Gärten" weiter voranzutreiben.

Auch in Hettingen wird ein neues Baugebiet ausgewiesen: "Vor dem Oberhölzle" werden 20 Baugrundstücke zur Verfügung stehen.

Das Baugebiet "Hühnerberg" in der Kernstadt, das direkt an Hettingen angrenzt, wird erweitert: Weitere Baugrundstücke werden erschlossen. Dort werden derzeit auch Mehrfamilienhausgrundstücke ausgewiesen. "Auch bei der Mehrfamilienhausbebauung herrscht sehr große Nachfrage", so Kirchgeßner.

Das Neubaugebiet "Bremmwiese" und das Baugebiet "Hühnerberg" stehen bei Bauwilligen, die in der Kernstadt bauen wollen, besonders hoch im Kurs. Gefragt sich auch Baugrundstücke in den Stadtteilen Hainstadt und Hettingen. "Die Nähe der Kernstadt macht diese Baugebiete besonders attraktiv", sagt Kirchgeßner.

Die Bautätigkeit verändert natürlich die Landschaft merklich. So mancher macht sich bei der Beobachtung des Häuserbaus Sorgen um die Natur.

Inwiefern nimmt die Stadt Rücksicht auf Hecken, Wald und Streuobstbäume? Hier ist die Kommune gesetzlich verpflichtet, Ausgleichsflächen auszuweisen.

Rhein-Neckar-Zeitung; 20.06.2017; von Tanja Radan

 

20170620 RNZ Erschließung Bremmwiese

Baustelle in der Fußgängerzone: Die Geschäfte bleiben zugänglich, müssen sich aber mit Baggern, Absperrungen und Lastern arrangieren

Buchen. (tra) Rund um den Stadtturm und die Mariensäule wird gearbeitet. Dort führen die Stadtwerke Arbeiten im Bereich Gas- und Wasserleitungen sowie Hausanschlüsse durch.

"Wenn diese Maßnahme abgeschlossen ist, werden im Auftrag der Stadt Buchen von der Amtsstraße bis zum Haus ,Remmler’ in der Marktstraße neue Pflastersteine verlegt", erläutert Michael Hiegler, Bauaufsicht und Bauunterhaltung im Bereich Tiefbau der Stadt Buchen. Die Pflasterarbeiten werden sich einige Monate hinziehen. "Es handelt sich hierbei um eine relativ langwierige Maßnahme, da die Pflasterarbeiten echte Handarbeit sind. Jeder Stein wird einzeln verlegt. Und auch das Wetter muss hierbei mitspielen", sagt Hiegler.

Der Zugang zu den Fachgeschäften der Innenstadt bleibt die gesamte Zeit über gewährleistet. "Aber bei einer Baumaßnahme dieser Größe lassen sich gewisse Einschränkungen natürlich nicht vermeiden", so Hiegler.

In einem weiteren Bauabschnitt werden auch in der Obergasse sowie am Oberen Marktplatz Pflasterarbeiten durchgeführt, da sich durch Witterung und Streusalzeinsatz die Mosaiknaturpflastersteine mittlerweile flächig aus dem Pflasterverbund lösen.

In die Gesamtmaßnahme der Pflastersanierung in der Buchener Innenstadt werden insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Rhein-Neckar-Zeitung, 07.06.2017

20170608 Pflaster Fußgängerzone

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Buchener Verkehrsamt wird gearbeitet. Die Stadtwerke verlegen Leitungen. Danach beginnen die Pflasterarbeiten. Foto: Tanja Radan

 

Es war ein langer und steiniger Weg, doch die Mühen haben sich gelohnt: Erneut hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald den Titel „Unesco Global Park“ erhalten.Urkunden an Mitglieder überreicht

Eberstadt. Bereits im vergangenen Jahr wurden die notwendigen Anforderungen für das Prädikat in einem Verfahren kontrolliert und die Zustimmung für eine Fortführung des Namens „Geo-Naturpark“ erteilt. Die offizielle Übergabe der Urkunde an die Verantwortlichen des Geoparks fand im April statt. Gestern war es auch im Besucherzentrum der Eberstadter Tropfsteinhöhle soweit: Die Geopark-Mitglieder erhielten das Dokument aus den Händen der beiden Landräte Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald) und Christian Engelhardt (Bergstraße).

Der Vorsitzende des Geoparks, Christian Engelhardt, zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren und betonte: „Wir haben bisher immer nur Bestnoten bei der Zertifizierung erhalten. Das spricht nicht nur für die natürlichen Besonderheiten, sondern auch für die geleistete Arbeit hier vor Ort.“ Es handele sich um eine Erfolgsgeschichte, die ohne den Neckar-Odenwald-Kreis undenkbar wäre.

„Schützenswerte Highlights“

Die „Highlights“ aus der Natur seien besonders schützenswert und wichtig für den Austausch unter Wissenschaftlern. „Die Gegebenheiten müssen ökonomisch genutzt werden, aber sie sollen auch den Menschen hier in der Region die Bedeutung und Schönheit der Natur bewusstmachen“, sagte Engelhardt. Ähnlich positive Worte fand auch sein Kollege und Landrat Dr. Achim Brötel, ohne jedoch die langwierige und problembehaftete Entstehungsgeschichte zu vergessen.

Das Prädikat „Geopark“ stand für den Naturpark Bergstraße-Odenwald bereits Mitte 2001 im Raum, wie Brötel erklärte. Leider habe der eigene Naturpark Neckartal-Odenwald die Einladung, den Odenwald als „Ganzes oder besser gesagt als Marke zu etablieren“, nicht wahrgenommen. Man könne sogar davon sprechen, dass damals dieser Weg „bewusst torpediert“ wurde.

Spät und zufällig

Relativ spät und fast schon zufällig folgte dann doch der Schritt zu einem gemeinsamen Naturpark: Aufgrund einer Veranstaltungsankündigung in Buchen und Walldürn gründeten die Städte Facharbeitskreise und suchten den Kontakt ins hessische Lorsch. Dort befindet sich noch heute die Geschäftsstelle des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.

Nach langen und schwierigen Verhandlungen folgte im November 2004 die Erweiterung des Gebiets um 17 Gemeinden aus dem Neckar-Odenwald-Kreis, sieben Kommunen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. „Damit war klar: Ab sofort fährt der Zug mit uns weiter“, so Brötel. Den scheidenden Geopark-Geschäftsführer Reinhard Diehl bezeichnete der Landrat während seiner Rede als „treibende Kraft “ und dankte ihm für sein Engagement.

„Kleiner Schönheitsfehler“

Einen „kleinen Schönheitsfehler“ gab es aber dennoch: Die Städte und Gemeinden des Baulands gehörten noch nicht zum Naturpark. Der Grund: In Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) war ein Römermuseum geplant. Nach dessen Scheitern war jedoch im vergangenen Jahr der Weg frei für Osterburken und Adelsheim, die seitdem mit dem Römermuseum und dem Limespark das Angebot des Geoparks erweitern. „Mir ist es wichtig, an diese Entwicklung zu erinnern, denn es hätte auch ganz anders kommen können“, so Brötel, der auch den zahlreichen Mitgliedskommunen für deren ehrenamtlichen Einsatz dankte.

Ebenfalls ein großes „Dankeschön“ an die Verantwortlichen richtete der Beigeordnete Thorsten Weber als Stellvertreter der Stadt Buchen aus. Er kam vor allem auf die Eberstadter Tropfsteinhöhle zu sprechen, die 2006 zum Geotop im Geopark ausgezeichnet wurde. Anfangs habe die Stadt unter anderem eine Wanderwegkonzeption erstellt, zudem wurden die Veranstaltungen unter dem Namen „Eberstadter Höhlentag „zu einem großen Erfolg“. Es habe dennoch etwas gefehlt, so Weber.

Zwei Bauabschnitte

Mit dem Entwickungsexposee „Eberstadter Höhenwelten“ des Projektentwicklers Otto Jolias Steiner, in dem die Tropfsteinhöhle zu einem ansprechenden Eingangstor in den Unesco Geopark Bergstraße-Odenwald werden sollte, wurde „der Stein ins Rollen gebracht“. In zwei Bauabschnitten wurden das Besucherzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Fischerhütte und die „Höhenwelten“ schließlich fertiggestellt und locken seitdem zahlreiche Touristen an. „Wir als Stadt Buchen sind stolz darauf, in der Entwicklungsreise der vergangenen Jahre mit zahlreichen Aktivitäten dabei gewesen zu sein“, sagte Weber im Beisein der zahlreichen Politiker und Verantwortlichen.

Fränkische Nachrichten 8. Juni 2017 . (Bild: Marcel Sowa)

20170608 FN Geopark Zertifizierung

 

 

 

Grünes Licht für die Kompostieranlage auf Sansenhecken

AWN-Chef Ginter: Fast 5000 Tonnen werden pro Jahr verarbeitet - Energetische Gebäudesanierung der Stadt zahlt sich aus

Rhein-Neckar-Zeitung, 3. Juni 2017

Buchen. (sb) Das städtische Straßenerhaltungsmanagement und der Energiebericht für kommunale Liegenschaften standen neben baurechtlichen Genehmigungen und Vergaben im Mittelpunkt der von Bürgermeister Roland Burger geleiteten Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt.

Zunächst ging es um den Antrag auf Änderungsgenehmigung zur Erweiterung der Pflanzenkohleanlage um eine Aufbereitungs- und Kompostieranlage im Bereich des "Zentrums für Entsorgung und Umwelttechnologie Sansenhecken". Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) beabsichtigt, so teilte Bürgermeister Roland Burger dem Gremium mit, zur bestehenden Pflanzenkohleanlage, auf dem Gelände des "Zentrums für Entsorgung und Umwelttechnologie Sansenhecken" eine Kompostieranlage zur stofflichen Verwertung von Grüngut zu errichten.

AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter erläuterte das Vorgehen im Detail. Durch die bestehende Pflanzenkohleanlage wird Biomasse bereits thermisch verwertet. Zudem werden extern hergestellte Holzschnitzel getrocknet. In der Kompostieranlage sollen zunächst zusätzlich jährlich ca. 6 000 Tonnen Grüngut aufbereitet und verwertet werden. Die Verfahrensschritte umfassen unter anderem die Grünabfallaufbereitung durch Sortieren, Zerkleinern und Sieben und die Zwischenlagerung des Eingangsmaterials, der Zwischenprodukte und der Ausgangsmaterialien. Außerdem soll die Verarbeitung der krautigen Fraktion (4 950 Tonnen pro Jahr) in einer Kompostierungsanlage zu hygienisiertem Kompost erfolgen. Die Anlage soll in der bereits bestehenden linken Hallenhälfte der stillgelegten MBA sowie der angrenzenden Fläche eingerichtet und betrieben werden, wozu die Mitglieder des Ausschusses für Technik und Umwelt das gemeindliche Einvernehmen erteilten.

Ebenfalls beschäftigte sich das Gremium mit dem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zur Errichtung und Betrieb einer Anlage zum Halten und zur Aufzucht von Truthühnern auf Gemarkung Rinschheim. Es ging hier unter anderem um eine Änderungsgenehmigung für die Verlängerung bzw. Verbreiterung der Ställe und eine Änderung des Standortes des Futtersilos. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Biogasanlage soll ergänzend ein veränderter Betriebsablauf stattfinden, wie Fachbereichsleiter Günter Müller anhand von Plänen aufzeigte.

Nach wie vor ist jedoch die Ausbringung des anfallenden Mists auf landwirtschaftliche Flächen auf der Gemarkung der Stadt Buchen seitens des Antragstellers nicht vorgesehen. Der Ortschaftsrat Rinschheim hat den baulichen Änderungen unter dieser Vorgabe grünes Licht erteilt und auch die Ausschussmitglieder tragen die Änderungen mehrheitlich mit.

Im Rahmen der Straßenzustandserfassung und -bewertung durch die Firma "eagle eye technologies" wurden 5 131 Flächen mit einer Gesamtgröße von über 1 137.000 Quadratmeter im gesamten Stadtgebiet bearbeitet. Insgesamt sind diese Straßen zwar in einem guten Zustand, gleichwohl besteht, so Technischer Dezernent Hubert Kieser, Handlungsbedarf. Deshalb wurde auf Basis dieser Untersuchungen eine Prioritätenliste erstellt und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Das Ingenieurbüro Dreikant hat sich auf dieser Basis mit verschiedenen innerörtlichen Straßen im Stadtteil Hainstadt, die als Sanierungsschwerpunkt ausgewiesen waren, näher befasst und dafür eine Sanierungskonzeption erarbeitet. Die Ergebnisse wurden in der Sitzung durch Dipl.-Ingenieur Andre Metzger vorgetragen. Entsprechend dieser Systematik soll nun die Sanierung, auch unter Berücksichtigung von Maßnahmen anderer Versorgungsträger, weiter vorangetrieben werden.

Der Energiebericht wurde dem Ausschuss ebenfalls präsentiert. Dieser wertet seit einigen Jahren die Energieverbräuche für die 27 größten Gebäude der Stadt aus. Es werden Daten erfasst und erforderliche energetische Maßnahmen abgeleitet.

"Wir merken, dass sich die vielen energetischen Gebäudesanierungen nun auszahlen", stellte Bürgermeister Roland Burger fest. Das kommunale Energiemanagement bleibt bei der Stadt Buchen auch in der Zukunft eine Daueraufgabe. Im Jahr 2017 sind energetische Maßnahmen an der Innenbeleuchtung der Meister-Eckehart-Schule, die Erneuerung der Heizungsanlage für das Vereinsheim und den Kindergarten Waldhausen sowie die Sanierung der Gebäudehülle, Heizung und Lüftung beim Dorfgemeinschaftshaus in Hettigenbeuern vorgesehen.

Der Ausschuss vergab außerdem den Neubau von Wegen im Tier- und Freizeitpark "Hasenwald" in Hettingen. Die Firma Tomac aus Buchen wird die Arbeiten für ca. 55.000 Euro ausführen.

Für die Erneuerung der Heizkreisverteilung mit Warm- und Beckenwasseraufbereitung im Hallenbad Buchen erhielt die Firma Flicker aus Fahrenbach für ca. 60.700 Euro den Zuschlag.

Mit der Sanierung der raumlufttechnischen Anlagen im Hallenbad Buchen wurde die Firma ESW-Luft und Klimatechnik aus Ellwangen zum Angebotspreis von rund 151.000 Euro vom Ausschuss beauftragt.

 

In der ehemaligen Halle der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) soll auf Sansenhecken nun eine Kompostieranlage in der linken Hallenhälfte entstehen, in der jährlich knapp 5000 Tonnen Material verarbeitet werden. Luftbild: AWN

 

 

Kompostieranlage Sansenhecken RNZ ATU

Grünes Licht für die Kompostieranlage auf Sansenhecken

AWN-Chef Ginter: Fast 5000 Tonnen werden pro Jahr verarbeitet - Energetische Gebäudesanierung der Stadt zahlt sich aus

Polnische Austauschschüler im Alten Rathaus begrüßt – Gemeinsamkeiten zwischen Buchen und Bochnia entdeckt

Buchen. (adb) Nicht nur „guten Tag“, sondern auch „dzien dobry“ hieß es am Mittwoch am Alten Rathaus: Die 20 Austauschschüler des polnischen „Zespó Szkó Nr. 1“ (Bochnia), die sich zurzeit am Burghardt-Gymnasium befinden, wurden offiziell empfangen.

Im Namen der Schulleitung freute sich Studiendirektor Achim Wawatschek über „die Möglichkeit, Gäste aus dem Nachbarland begrüßen zu können“. An die Jugend appellierte er, im Rahmen des Schüleraustauschs vielleicht auch in Funk und Fernsehen publizierte Vorurteile ad acta zu legen. „Der direkte Kontakt zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Nationen ist nicht nur dafür von unschätzbarem Wert“, betonte er und bezeichnete die Hintergründe derartiger Austauschprogramme als „überaus wichtig im Sinne der politischen Einheit Europas.“

Analog dazu hielt Beigeordneter Thorsten Weber fest, in einem Schüleraustausch „eine tolle Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und Freundschaften gedeihen zu lassen“ zu sehen.

In einem Kurzfilm stellte er das 773/774 im Lorscher Codex erstmals erwähnte, 1280 erstmals als Stadt bezeichnete Buchen „in wenigen Schlaglichtern und mit vielen Bildern“ vor, um sich hernach bei den Jugendlichen beider Nationen sowie den betreuenden Lehrkräften Barbara Miksch, Stefan Sengenberger und Achim Wawatschek (BGB) sowie Alina Mirek und Kinga Struzik (Bochnia) zu bedanken.

Struzik berief sich anschließend auf die Vergangenheit des unweit von Krakau gelegenen Bochnia, die einige Gemeinsamkeiten mit der Historie Buchens habe – beispielsweise erhielten beide Siedlungen im 13. Jahrhundert die Stadtrechte. Gleichsam sah der Austausch ein in weiten Teilen durch die gastgebenden buchener Zehntklässler organisiertes Rahmenprogramm vor.

So wurden unter anderem das Europaparlament in Straßburg, die Landeshauptstadt Stuttgart, das Heidelberger Schloss und die Eberstadter Tropfsteinhöhle besucht. Im BGB fand eine Schulführung statt. Eine „Stadtrallye“ stellte den Jugendlichen besonders sehenswerte Merkmale und die Geschichte Buchens vor, während ein Unterrichtsbesuch in der Zentralgewerbeschule die Parallelen des Fächerkanons verdeutlichte.

Rhein-Neckar-Zeitung, Nordbadische Nachrichten vom Freitag, 2. Juni 2017

 

 

Kinder basteln für Generationenkoffer

 Die Kommunale Gesundheitskonferenz will sich mit dem Generationenkoffer besonders der Themen "Demenz" und "Beschäftigung im Alter" annehmen. Kinder halfen, ihn zu befüllen.

Buchen. An zwei Nachmittagen bastelten Kinder im Mehrgenerationentreff Buchen und im Mehrgenerationenhaus Mosbach für den Generationenkoffer "Vergiss mein nicht" der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Neckar-Odenwald-Kreises.

Im Rahmen des "Treffpunkt Jedermann" nähten und befüllten die Kinder im Mehrgenerationenhaus Mosbach unter der Leitung von Gisela Scheithauer und Elke Menger farbenfrohe Fühlsäckchen. Die Kinder des evangelischen Kindergartens "Regenbogen" befüllten im Mehrgenerationentreff Buchen mit ihrer Leiterin Ulrike Link sowie mit weiteren Erzieherinnen Döschen mit verschiedenen intensiven Düften. Die Döschen wurden zuvor von der Bastelgruppe des Mehrgenerationentreffs Buchen um Helga Donneberg, Meta Urenschläger, Hilde Ströbel und Siglinde Anton bunt und kreativ gestalten. Die fertigen Fühlsäckchen und Duftdosen machen nun den Generationenkoffer "Vergiss mein nicht" komplett.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz will sich mit dem Generationenkoffer besonders den Themen "Demenz" und "Beschäftigung im Alter" annehmen. Eine angemessene Aktvierung ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität von Demenzkranken. Der Generationenkoffer lädt dazu ein, Medien für Beschäftigung und Kommunikation von und mit dementen Menschen zu entdecken und so zu mehr Wohlbefinden und Orientierung im Alltag beizutragen.

Der Generationenkoffer wird in Kürze für alle Interessierten beim Mehrgenerationenhaus Mosbach und beim Mehrgenerationentreff Buchen als unentgeltliche Leihgabe zur Verfügung stehen.

 

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 02.06.2017

 

GEnerationenkoffer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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