74722 Buchen (Odenwald)

Buchen im Odenwald

20170717 RNZ Bild 1 Jahr alla hoppFeiern und Spenden für einen guten Zweck

Die „alla-hopp“-Anlage feierte einjähriges Bestehen – Spendensammlung für den Verein „FortSchritt“

Buchen. (afi) Freude, Spaß, Jung und Alt, Begegnung und Bewegung, Sport, sich herausfordern, etwas erleben – das und vieles mehr verbinden viele mit der „alla-hopp“-Anlage, die letztes Jahr am 15. Juli als zehnte von insgesamt 19 Anlagen eröffnet wurde und seit dieser Zeit ein Publikumsmagnet für Buchener Bürger und Auswärtige ist. Am Wochenende feierte die Begegnungs- und Bewegungsstätte bei Sonnenschein und einigen Wolken ihr einjähriges Bestehen. Eingeladen war zum gemeinsamen Essen und Beisammensein, zum Toben und Spielen, aber auch zu einer Spendenaktion.

Für eine gute Stimmung sorgte die Jugendkapelle der Stadtkapelle Buchen unter der Leitung von Lisa Kohlmann mit ihren musikalischen Beiträgen. Beigeordneter Thorsten Weber begrüßte in Vertretung für Bürgermeister Roland Burger. Die Freude über die „Alla-hopp“-Anlage sei nach wie vor groß und die Möglichkeiten würden gut angenommen werden. Er betonte: „Die Anlage ist zu einem echten Publikumsmagneten geworden, weit über Buchen hinaus.“ Die anfänglichen Schwierigkeiten an manchen Stellen ließ Thorsten Weber nicht unerwähnt, er unterstrich jedoch, dass man diese weitestgehend in den Griff bekommen habe und das auch so bleiben solle.

Großer Dank ging an die Anwohner, welche gegenüber dem Geräuschpegel und dem erhöhte Verkehrsaufkommen Verständnis zeigen und damit einen großen Beitrag leisten, dass die Anlage so zentral in Buchen liegen kann. Thorsten Weber dankte außerdem dem TSV Buchen und dem Mehrgenerationentreff, die für das leibliche Wohl sorgten und damit einen wertvollen Beitrag zur Spendenaktion mit den Überschüssen aus der Bewirtung leisteten, sowie der Jugendkapelle für die musikalische Unterhaltung.

Der Beigeordnete ließ es sich auch nicht nehmen, Dietmar Hopp und seiner Stiftung im Namen der Stadt für die wunderbare Anlage zu danken.

Natürlich durfte bei den Feierlichkeiten ein wenig Action nicht fehlen, weshalb zu der Spendenaktion ein 19-minütiger Balancierlauf stattfand. Die Zahl 19 greift dabei die Anzahl der „Alla-hopp“-Anlagen auf. Jede Stadt mit einem solchem Bewegungspark sollte sich im Vorfeld Gedanken über eine Aktion machen, die zum Bewegen motiviert und bei der man Spenden sammeln kann.

Die Spenden, die auf allen Bewegungs- und Begegnungsstätten gesammelt werden, gehen an den Verein „FortSchritt St. Leon-Rot“, welcher in eigens eingerichteten Therapiestätten Kinder mit zerebraler Bewegungsstörung beim Laufen-Lernen hilft; außerdem steht die Förderung der Kinder im Vordergrund. Damit wird, wie für die Dietmar-Hopp-Stiftung typisch, eine gute Sache unterstützt.

Sowohl Jung als auch Alt durfte bei dem Balancierlauf gegen eine kleine Spende für den Verein „FortSchritt“ mitmachen – auch das Suchen eines Paten war erlaubt, wenn man sich selbst nicht dem Balancieren stellen wollte.

Mit großer Begeisterung nahmen viele große und kleine Füße, teilweise mit bewundernswertem Geschick, jede Herausforderung auf dem Balancier-Parcours neben der Morre. Einige Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass sie gleich mehrfach innerhalb der 19 Minuten über die Balken, Steine und Seile balancierten.

So war es am Ende schwer zu sagen, wie viele letztlich teilgenommen hatten; jedoch der Lauf über den Parcours mehrere hundert Male gewagt. Und das Wichtigste bestand sowieso darin, dass sich das Spendenkässchen für einen guten Zweck füllte, was dem Rascheln der Box nach zu urteilen, definitiv gelungen war.

Als besonderes Highlight konnte man anschließend drei junge Skater bewundern, die dem Publikum 19 fantastische, spektakuläre und anspruchsvolle Tricks zeigten. Die Skateranlage ist an die „Alla-hopp“-Anlage angeschlossen und bietet vor allem Jugendlichen einen tollen Treffpunkt sowie gute Möglichkeiten, um ihr Geschick auf dem Skateboard oder den Inlineskates zu verbessern.

Mit den 19 Tricks wurde ein rundum gelungener Tag abgeschlossen, der anschließend bei Bratwurst und Bier oder einem leckeren Stück Kuchen zum Kaffee ausklang. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden und auch die Stimmung war ausgelassen und heiter.

Wer bisher noch keine Gelegenheit hatte, die Anlage zu besuchen und zu erkunden, sollte dies unbedingt nachholen, da für jedermann etwas dabei ist. Außerdem kann man bei Sonnenschein auch einfach nur die idyllische Einbettung in das Morretal genießen.

Info: Weitere Fotos unterwww.rnz.de

Nordbadische Nachrichten vom Montag, 17. Juli 2017   - Foto: Anthea Fischer

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