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Einer der jährlichen Höhepunkte ist zweifelsohne die weit bekannte „Buchener Faschenacht“. Nicht minder traditionell ist der Buchener Schützenmarkt in der ersten Septemberwoche als Volksfest der ganzen Region.
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Faschenacht Die weit bekannte „Buchener Faschenacht“, mit ihrer über 500 Jahre alten Tradition ließ Buchen zur Fastnachtshochburg des badischen Frankenlandes werden.
Die Fastnachtsgesellschaft „FG Narrhalla" entstand im Jahre 1879 durch den Zusammenschluss einzelner fastnachtlicher Gruppierungen. Hunderte von singenden und tanzenden „Huddelbätzen", der altbekannten Buchener Fastnachtsfigur, in ihren Fleckleskostümen verbreiten Stimmung und gute Laune u. a. beim traditionellen Buchener "Gänsemarsch" am Fastnachtssonntag und beim großen Rosenmontagsumzug. Laut schallt der bekannte Buchener Faschenachtsruf „Hinne houch" (auf Hochdeutsch: Hinten hoch) durch die bunt geschmückten Straßen und Gassen. Bei keiner Veranstaltung fehlt der "Buchener Blecker", die Symbolfigur der Buchener Faschenacht aus dem Mittelalter, dem man seine Referenz durch Küssen des Hinterteils erweist, in der Fastnachtzeit ein absolutes Muss. Die Bedeutung der Buchener Faschenacht wird auch dadurch unterstrichen, dass die "FG Narrhalla" bereits dreimal, nämlich 1980, 1990 und 2002, ein internationales Narrentreffen in Buchen veranstalten konnte. Auf internationalem wie nationalem Narrenparkett wissen die "Huddelbätze" alljährlich dem von ihrer Farbenpracht und ihrem Temperament verzückten Publikum zu gefallen. Ihre närrischen Verbindungen reichen weit über die Grenzen der Stadt hinaus.
Auch Buchener Stadtteile pflegen ihre Fastnachtstradition. Während der närrischen Tage hauen neben der „Narrhalla“ auch die „Hettemer Fregger“, die „Heeschter Berkediebe“, die „Getzemer Narre“, die „Götzianer Heddebör“, die „Hauschemer Klingemänner“ und die „Beddemer Hannmertli“ mächtig auf die Pauke. | Schützenmarkt Der Buchener Schützenmarkt ist das traditionelle Volksfest der gesamten Region. Er findet in der ersten Septemberwoche als bedeutender Verkaufs- und Vergnügungsmarkt statt.
Wie meist in ländlichen Gegenden wird auch in Buchen das gesellige Leben hauptsächlich von den örtlichen Vereinen getragen. Schon der älteste Buchener Verein, das 1822 als Bürgergarde gegründete Schützen-Corps, widmete sich von Anfang an auch der Geselligkeit. Aus dem anfänglichen Septemberfestschießen ging der 1830 dem Schützen-Corps genehmigte Schützenmarkt hervor. Im Jahre 1859 wurde aus dem Schützen-Corps die Schützengesellschaft, die heute noch alljährlich in der ersten Septemberwoche den Buchener Schützenmarkt als eines der größten regionalen Volksfeste veranstaltet und damit Tausende von Besuchern aus nah und fern in die Odenwaldstadt lockt.
Wenn auch der Schützenmarkt heute längst dem Neon der vielen Fahr- und Verkaufsgeschäfte, Imbiss- und Losbuden Tribut zollen muss, wurden von den Gepflogenheiten des "alten" Schützenmarktes viele in unsere Zeit gerettet. Die Schützen rücken immer noch aus, um durch die Straßen der Stadt ziehend (begleitet von vielen örtlichen Vereinen) den Markt zu eröffnen und sie ermitteln immer noch in der Marktwoche ihren Schützenkönig. |
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