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Buchen im Odenwald

Im Mehrgenerationentreff sind neue Programmpunkte in Planung - Ingrid Scheurer: "Neue Interessenten sind immer willkommen"

Buchen. Im letzten Jahr war im Mehrgenerationentreff in der Vorstadtstraße 27, der dieses Jahr seinen ersten Geburtstag feiert, viel los: 259 Veranstaltungen fanden statt, die sich aus rund 30 verschiedenen Angeboten ergeben. Diese lassen sich in drei Kategorien einteilen: Nette Runden, darunter zum Beispiel der Kaffeenachmittag; Familienangebote wie Bastelworkshops oder Vortragsabende und Themen-Angebote wie "Computer, Smartphone und Co. - Beratung und Unterstützung" oder ähnliche.

 

Der Mehrgenerationentreff ist ein willkommener Begegnungsort für Jung und Alt. Konzeptionell weiterentwickelt werden soll das Angebot nach dem Umzug in die Hollergasse 14.
Foto: Anthea Fischer

Von Anthea Fischer

Ingrid Scheuerer von der Diakonie Neckar-Odenwald, zuständig für die sozialpädagogische Betreuung und inhaltliche Gestaltung, zeigte sich mit der Annahme der Angebote und der Vielfalt des Programms äußerst zufrieden. "Das Spektrum ist sehr breit und vielfältig und das Engagement der Ehrenamtlichen fantastisch. Sie tragen das Projekt", so die Diplom-Sozialpädagogin. Das würden auch die Verantwortlichen bei der Stadt in Gestalt von Helga Schwab-Dörzenbach und Simone Schölch so sehen.

Mit über 80 Prozent der Angebote sei man sehr zufrieden. Etwa 17 Prozent der Angebote würden nicht so gut angenommen werden wie andere, doch genau in diesen stecke auch viel Potenzial: "Bei solchen Angeboten schaut man genauer hin und überlegt sich, was die Bürger brauchen und was sie sich wünschen." Einige Programmpunkte konnten dadurch auch schon verbessert werden, indem zum Beispiel die inhaltliche Gestaltung verändert wurde.

Besonders gut angenommen werden die Kreativworkshops, dazu gehören unter anderem der Basteltreff oder das Nähcafé, die vor allem Senioren, Kinder und Familien ansprechen. Die Resonanz beim Kaffeetreff sei ebenfalls sehr hoch, für den sich überwiegend Senioren begeistern können. Auch die Veranstaltung des Kooperationspartners Bürgernetzwerk "Flüchtlinge erzählen von ihrer Heimat" sei sehr gut besucht gewesen.

"Durch den Umzug des Mehrgenerationentreffs in das neue Haus in der Hollergasse 14 ist eine konzeptionelle Weiterentwicklung möglich und nötig. Mit den beteiligten Akteuren, also den ehrenamtlich Engagierten sowie den Vertretern der Stadt und des Gemeinderats, ist dazu ein Workshop geplant", berichtet Ingrid Scheuerer und fügt hinzu: "Neue Ideen und Interessenten sind immer herzlich willkommen!" In diesem Rahmen wird überlegt, wie man andere Altersgruppen, wie Jugendliche und Familien mit Kleinkindern, gezielter ansprechen könne, wofür zunächst der Bedarf und die Wünsche ermittelt werden müssen. Man plant, eine Reparaturwerkstatt anzubieten, das Programm um einen Literaturkreis zu erweitern und eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige zu initiieren. Veranstaltungen, die gut besucht seien, werden weiterhin angeboten.In der kommenden Zeit nimmt das Projekt verstärkt die Ortsteile in den Blick. Hier soll ein Netzwerk aufgebaut werden, um die guten Erfahrungen auch in die Ortsteile zu bringen und dort präsenter zu sein.

Auf die Frage, was die Highlights im vergangenen Jahr gewesen seien, antwortete Ingrid Scheuerer: "Für mich ist der ganze Mehrgenerationentreff ein Highlight! Die Lebendigkeit und Vielfalt ist toll. Jeder, wirklich jeder ist willkommen und es ist super, wie viele Menschen sich mit einbringen!" Jedes Angebot habe seine Qualität und das Wichtigste sei, dass die Menschen Spaß und Freude am geselligen Zusammensein hätten, denn das bringe Lebensqualität.

Wichtig sei es, dass der Treff offen bleibe und sich immer wieder neue Menschen mit einbringen. "Ich finde es gut, dass die Stadt mit dem Provisorium in der Vorstadtstraße die Bereitschaft für das ehrenamtliche Engagement aufgegriffen hat und die Bürger leisten eine tolle Arbeit!", betonte Scheuerer zum Schluss.RNZ 19.04.2017, 06:00 Uhr

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