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Buchen im Odenwald

Im Bereich „Lohplatz“ gehen die Bemühungen in die dritte Runde Klares Votum für die Renaturierung
 
Der Hochwasserschutz im Bereich der Kernstadt Buchen geht im Bereich "Lohplatz" in die dritte Runde. Das Gremium sprach sich einstimmig für die Renaturierung der Morre aus.

Vom Redaktionsmitglied der Fränkischen Nachrichten Olaf Borges

 

 

Eine neue Brücke, die den Jakob-Mayer-Parkplatz und die "alla hopp!"-Anlage verbindet, ist geplant. Zunächst entsteht aber hier in den nächsten Wochen eine Behelfsbrücke.

© Olaf Borges

Buchen. Mit Blick auf das Gesamtprojekt sprach Bürgermeister Roland Burger bei der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend im Bürgersaal des Alten Rathauses von "einem grünen Band, das sich durch Buchen zieht". Auch im Gremium fand die Idee von einer renaturierten Morre mit verschiedenen öffentlichen Bereichen links und rechts des Ufers breiten Anklang. Der erste Abschnitt, der Bau einer Leiteinrichtung in Form von Muschelkalkblöcken in der "Schüttstraße", wurde zwischenzeitlich umgesetzt. Parallel dazu erhielt die "Schüttstraße" eine neue Fahrbahndecke und neue Gehwege (wir berichteten). Anstelle der maroden Holzbrücke zum Gymnasium befindet sich jetzt auf erhöhten Widerlagern eine den Hochwasserabflüssen angepasste Alu-Brücke. Auch bieten jetzt Verwallungen aus Sandsteinblöcken Schutz vor Überflutungen im Bereich des Gymnasiums.

Der zweite, sich im Bau befindliche Abschnitt, beginnt am Abzweig "Eberstadter Straße" und endet in Höhe des Hallenbades. Hier werden neben Maßnahmen zum Hochwasserschutz, das betonierte Gewässerbett einschließlich der Böschungen renaturiert und zur Aufwertung des Areals die vorhandenen Wege und der Parkplatz neu arrondiert. Ebenso wurden die zwei dortigen baufälligen Holzbrücken abgerissen und werden künftig durch eine Alu-Brücke ersetzt. Das an den Gewässerbereich angrenzende Schulgelände bietet zudem weitere Entwicklungsmöglichkeiten in Bezug "Erlebnisbereich Gewässer" und Freizeitgestaltung.

Für den letzten, in puncto Hochwasserschutz bedeutenden dritten Abschnitt - der Gewässerbereich parallel zur "Lohplatzbebauung" - stellte Technischer Dezernent Hubert Kieser die unterschiedlichen Varianten vor. Für den jetzigen Bestand liegen Wasserspiegellagen vor. Bei einer angestrebten Verknüpfung mit Renaturierungsmaßnahmen werden sich diese jedoch ändern. Deshalb wurde das Büro "Wald und Corbe" aus Hügelsheim beauftragt, eine Studie über Renaturierungsmöglichkeiten unter Beachtung des Hochwasserschutzes durchzuführen. Erste Berechnungen lassen erwarten, dass durch die Renaturierung und die in diesem Zusammenhang geplanten Erweiterungen des Gewässerraums, die Wasserspiegellage unter Umständen abgesenkt werden kann.

Weitere Planungen

Der Gemeinderat hat nun in seiner Sitzung am Montagabend im Bürgersaal des Alten Rathauses grundsätzlich einer Renaturierung der Morre im Bereich "Lohplatz" im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, weitere Planungen zu veranlassen, die dann in einer der nächsten Sitzungen vergeben werden sollen. Die favorisierte Variante sieht vor, die Brücke im vorderen Bereich der "Lohplatzstraße" künftig wegfallen zu lassen und durch eine neue Brücke auf der Achse Jakob-Mayer-Parkplatz Richtung "alla hopp!"-Anlage zu ersetzen. Zunächst wird an dieser Stelle jedoch in den nächsten Wochen eine Behelfsbrücke errichtet. Ebenfalls ist ein neuer Fußweg rechts der Morre geplant. Der erwartete Fördersatz für die Hochwasserschutzmaßnahmen beträgt rund 30 Prozent und der für die naturnahe Gestaltung der "Morre" 85 Prozent, was vom Rat ebenfalls gern gesehen wurde.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 08.02.2017

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